wie unsere Vorschulkinder ihren Gruppennamen gewählt haben

Die pädagogische Arbeit mit Vorschulkindern beginnt jedes Jahr mit einem bereits etablierten Ritual – die Kinder bieten alle möglichen Namen für die Gruppe an, in der sie ihr letztes Jahr im Kindergarten verbringen werden. Die Vorschläge werden von der Gruppe diskutiert und anschließend findet eine demokratische Abstimmung statt. In diesem Jahr war die Liste der „Kandidaten“ äußerst ungewöhnlich: Unter ihnen waren „Ninja“, „Elsa“ und „Wolken“. Die Liste wurde von dem Favoriten aller Kinder und Hintergründen, „Pizza“, angeführt, der mit großem Vorsprung gewann. Ein solch „unerwartetes“ Ergebnis der Wahlen begeisterte nicht nur die Kinder, die ihre Wahl übrigens sehr überzeugend untermauerten. Pizza kann anders sein als alle Kinder auf der Erde: rund und quadratisch, mit Salami, Chili-Pfeffer, mit Thunfisch und Ananas, mit Mozzarella und Pilze, Artischocken und Mais. Es ist auch toll, Pizza mit deinen Freunden zu teilen! Für Lehrer ist das Konzept der „Pizza“ ein ganzes Lagerhaus für Ideen aller Art für Projekte, Morgenkreise und Diskussionsthemen mit Kindern, denn Pizza selbst ist bereits ein Symbol für Vielfalt.

Die Kinder erfuhren, dass Pizza ein Gericht der Ärmsten war. Zusammen mit italienischen Auswanderern „zog“ es in die USA und eroberte Europa, nachdem es dort immense Popularität erlangt und mit teureren Füllungen angereichert wurde. Die neu geprägte Gruppe der Vorschulkinder „Pizza“ feierte den Übergang zu einer neuen Qualität, indem sie ihr Lieblingsgericht mit eigenen Händen zubereiteten. Die Vielfalt der frischen Zutaten und die schiere Größe der von älteren Kindern zubereiteten Pizza eroberten die Herzen des gesamten Kindergartens, vom Kleinkind bis zum Erzieher. Es ist so gut und lecker zu teilen, was Sie selbst gemacht haben!